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Schmidts TIVOLI in Hamburg



SCHMIDTS TIVOLI

Einer der schönsten Theatersäle Hamburgs

Logo des SCHMIDTS TIVOLI in HamburgSeit seiner Eröffnung am 1. September 1991 finden hier allabendlich (oder auch mitternächtlich) 620 Zuschauer Platz. Vor der Vorstellung und in der Pause können wie auch im Schmidt Theater Getränke bestellt werden.

Die Form des Zuschauerrundes ähnelt einer Zirkusarena und ist achteckig. Die Bühne reicht, anders als heute üblich, in den Saal hinein. Geschehen auf der Bühne und Publikum rücken einander näher - das macht das besondere Zuschauergefühl vom TIVOLI aus, das man vor allem aus Produktionen wie "Cabaret" und "Swinging St. Pauli" kennt, in denen auch der Saal bespielt wurde.

Das Haus befindet sich wieder annähernd im Ursprungszustand, seit es in der frühen Gründerzeit (ca. 1870) gebaut wurde. Der Name TIVOLI wurde damals schon verwendet: "Tivoli Concerthaus". Von 1925 bis 1990 war das Gebäude ein Amüsier-Tempel, das den Namen "Zillertal" trug und bajuwarisch in weiß und blau gehüllt war. Als Corny Littmann und Norbert Aust das Haus 1991 übernahmen, legten sie unter der dunklen Holzvertäfelung u.a. die goldenen Säulen, die großen Rundspiegel und Wandmalereien frei, die gut erhalten vom Ende des letzten Jahrhunderts bis heute überlebt haben.

Schmidts TIVOLI Aussenansicht."Tivoli" bezeichnet laut Duden ein Vergnügungstheater oder Gartentheater. Ehemals war der Saal ein Biergarten unter freiem Himmel zwischen dem Vorder- und dem Hinterhaus. 1896 wurde die Galerie eingezogen und der Garten überdacht, damals vermutlich mit einer Glaskuppel.

Die Technik, die im TIVOLI verwendet wird, ist modern. Optisch hat man sich jedoch bemüht, sie so gut wie möglich an das Haus anzupassen. Zu beiden Seiten sieht man Verfolger, die die Darsteller auf der Bühne ins richtige, bewegliche Licht setzen.

Das Schmidts TIVOLI ist das führende Haus, in dem deutschsprachige Musicals von der ersten bis zur letzten Note, von der ersten Idee bis zur Uraufführung komplett selbst produziert werden. "Swinging St. Pauli" beispielsweise ist in zahlreichen Stadttheatern im Land aufgeführt worden, aber auch mit Musical-Legende Helmut Baumann als Regisseur und Hauptdarsteller im "Theater am Kurfürstendamm" oder als bundesweite Tournee.

Die erfolgreichste Haus-Produktion war allerdings die Nostalgie-Revue "Fifty Fifty" mit fast 700 Vorstellungen. "Heiße Ecke" scheint sich jedoch auch zum Dauerbrenner zu entwickeln. Das St. Pauli-Musical geht in sein drittes Jahr und wurde bisher von Rund einer Viertelmillion Zuschauern gesehen. Künstler wie Max Raabe, Helge Schneider, Kay Ray, Emmi & Herr Willnowsky, Michael Mittermeier, Ingo Appelt, Dr. Eckart von Hirschhausen, die Missfits, Ralf Schmitz, Oliver Pocher u. a. sind hier Gäste auf der Bühne.

Der improvisierte Bühnenraum

Schmidts TIVOLI - Bühnenbild Heiße Ecke.Die Hinterbühne des TIVOLI erzählt viel über die Geschichte des Hauses, eben dass das Haus nicht immer ein Theater war. Der Hinterbühnenbereich ist so eng und klein, dass er quasi nicht vorhanden ist. Es gibt keinen Platz für eine Obermaschinerie, die Bühnenteile müssen dementsprechend angefertigt werden. Jeder Handgriff muss sitzen, jedes Requisit an seinem Platz liegen, sonst gibt's Chaos.

Besonders abenteuerlich ist der Kriechgang. Will es der Regisseur, dass ein Schauspieler durch eine Bodenklappe in der Bühne auftritt, muss er von der Hinterbühne unter dem Schminktisch aus in diesen engen, nur 60 Zentimeter hohen, ungemütlichen Gang kriechen.

Auf der Hinterbühne hängen auch die Kostüme für die abendliche Aufführung in fester Reihenfolge, so wie sie gebraucht werden. Für die Quick-Changes, die schnellen Umzüge, sind fast alle Kostüme mit Klettverschlüssen versehen. Denkt man an ein Stück wie "Heiße Ecke" mit 9 Darstellern in über 50 Rollen, die fast in jedem Bild ein anderes Kostüm tragen, kann man sich die hektische Enge während der Vorstellung gut vorstellen. Die eigentlichen Garderoben befinden sich in einem ebenso engen Keller darunter.


SCHATTO PAULI

Vom Schlösschen zum Schatto

Bis 2004 hieß das hauseigene Restaurant des TIVOLIS noch Schlösschen - eingerichtet im Puff-Barock und mit gutbürgerlicher Küche. Die Wendung zur edlen französischen Küche inmitten des Kiez' macht auch der neue Name deutlich: Schatto Pauli. Das Restaurant bietet ca. 60 Gästen Platz, die exquisite internationale Kochkunst zu genießen.

Wie auch die anderen Räumlichkeiten des Hauses kann das Restaurant natürlich auch komplett für Veranstaltungen gemietet werden. Schon oft wurde es auch "zweckentfremdet": Inge Meysel, die im TIVOLI ihren 80.Geburtstag feierte, nannte es die "schönste Künstlergarderobe der Welt", Pressekonferenzen hielten hier schon Paul McCartney und die "Playboy"-Redaktion ab ....

Auch Büffets für größere Gesellschaften sind kein Problem, da das Restaurant sich erweitern lässt, wenn man die Tür zum "Clubraum" der Mitarbeiter öffnet. Das Restaurant verfügt über eine sehr große Küche, die dafür ausgerichtet war, das gesamte "Zillertal" zu bekochen. Wir nutzen vornehmlich in der Vorweihnachtszeit die volle Kapazität, weil sehr viele Firmenfeiern in allen Teilen des Hauses stattfinden.


DER ORCHESTERBALKON

Nicht nur in den Töpfen des "Schattos" ist Musike drin

Das TIVOLI hat keinen Orchestergraben, sondern einen Orchesterbalkon, gleich hinter der Küche von Chefkoch Klaus Platzer und vier Meter hoch über der Bühne.

Nicht nur die Künstler hinter der Bühne, auch das "Original-TIVOLI-Orchester", das die Musik von der der "Heißen Ecke" jeden Abend live spielt, hat reichlich beengte Verhältnisse - sieben Musiker auf rund 25 Quadratmetern. Es ist von dort aus auch nicht einfach, das Geschehen auf der Bühne mitzubekommen - besonders bei der Heißen Ecke, da die Musiker sich teilweise nicht sehen können und nur über Headsets miteinander verbunden sind.


Angie´s Nightclub

Die junge Legende

Direkt links neben dem Eingang zum Schmidts TIVOLI ist sein Eingang. Die gold-rote Treppe hinauf steigend, klingt den Gästen bereits die Live-Musik der Angie's Band donnerstags und am Wochenende entgegen. Seit 14 Jahren ist der Nachtclub gleich hinter der Galerie des TIVOLIS mit seinen intimen Nischen und den blauen Samt-Sesseln eine Institution auf dem Kiez. Namensgeberin ist die legendäre Angie Stardust, die einstige singende Gastgeberin mit der noch legendäreren Soul-Kehle.

Wie auch das TIVOLI selbst gehörte der Raum des Nightclubs zum "Zillertal" und kommt dem damaligen Stil mit den Holzvertäfelungen nahe. Hinter den Holzverschalungen stehen dünne, gusseiserne Säulen. (Bei einem Besuch einfach mal dagegen klopfen: sieht massiv aus, ist aber hohl). Die Decke ist allerdings heruntergezogen, so dass ein Raum im Raum entstanden ist. Angie's Nightclub ist eine sehr beliebte Location für Filmarbeiten - zu diesem Zweck wird der Raum tagsüber oft vermietet.


GLANZ & GLORIA

Die Bar mit dem unpreußischen Heidewitzka

Die Nachtbar Glanz & Gloria ist die neueste Errungenschaft des Hauses. Jeden Abend ab 18 Uhr bis open end bekommt man hier Cocktails und eine richtig gute Location, um sich mit Freunden genüsslich die Zeit zu vertreiben oder einen Zwischenstopp beim Kiezbummel einzulegen. In den wärmeren Monaten ist vor der Tür auch die Terrasse geöffnet, auf der man das bunte Treiben der "geilen Meile" bei einem kalten Astra hautnah genießen kann.

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